Dienstag, 20. Februar 2018

AKK für stabile Verhältnisse in Berlin - Tobias Hans für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert

Auch auf eine neue CDU-Generalsekretärin 
Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin 
werden wir Neunkircher uns verlassen können.
Zusammen. Weiter. Voran.
Ziemlich auf dem linken Fuß erwischt wurde gestern das politische Berlin - und auch im Saarland sprach man nicht ohne Grund von einem politischen Erdbeben: Unsere saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer wechselt nach knapp sieben Jahren an der Spitze des Saarlandes ins Konrad-Adenauer-Haus nach Berlin. Der bisherige Vorsitzende der CDU-Fraktion im saarländischen Landtag Tobias Hans wurde noch gestern Abend in einer gemeinsamen Sitzung vom CDU-Landesvorstand und den Mitgliedern der CDU-Fraktion einstimmig als Nachfolger von "AKK" für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert.

Nachdem sich nun der erste Pulverdampf wieder gelegt hat, wird schnell deutlich, dass der CDU ein Schachzug gelungen ist, der durchaus geeignet scheint, die politischen Verhältnisse in Deutschland wieder ein Stück weit zu stabilisieren.
Der sensationelle Wahlerfolg mit über 40 Prozent der Stimmen, den unser Team der CDU Saar mit Annegret Kramp-Karrenbauer an der Spitze vor rund einem Jahr erzielen konnte, hat natürlich dazu geführt, dass das ohnehin schon große politische Gewicht von AKK, Peter Altmaier und Nadine Schön in Berlin noch zugenommen hat. Entsprechend deutlich ist auch die saarländische Handschrift auch im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD in Berlin.
Doch was nutzen die besten Verhandlungserfolge gerade für das Saarland, wenn man nicht auch selbst dafür sorgt, dass das geschriebene Wort aktiv in politische Erfolge umgewandelt wird?
Annegret hat sich ein weiteres Mal selbst in die Pflicht genommen und wie schon 2012 noch einmal mit einem Paukenschlag deutlich gemacht, welche Reihenfolge für sie die richtige ist:
"Erst das Land, dann die Partei, dann die Person!"
Sie wechselt vom sicheren Sessel einer Ministerpräsidentin in das Amt einer Generalsekretärin. Ein Amt, in dem zunächst nichts als Arbeit und große Herausforderungen auf sie warten.
Ein Amt, das viele als Schleudersitz ansehen.
Die Schritt nötigt vielen Respekt ab.
Und ganz ehrlich: Ich glaube, dieser Schritt dürfte jetzt auch viele beschämen, die die Möglichkeit gehabt hätten, nach langen, aber konstruktiven Gesprächen Politik in diesem Land zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen und die es sich dann letztlich selbst nicht zugetraut haben und Angst vor ihrer eigenen Courage bekamen.

Annegret ist da anders. "Ich habe meiner Partei sehr viel zu verdanken", sagte sie gegenüber der CDU-Landtagsfraktion. Nun sei es Zeit, etwas zurückzugeben. Im Interview mit den ARD-"Tagesthemen" nannte sie noch einmal die Gründe für ihren mutigen Schritt: "Ich habe die Verantwortung gesehen und auch gespürt, dass wir in einer sehr schwierigen politischen Situation insbesondere mit Blick auf die Zukunft der Volksparteien stecken".
Ihre Hauptaufgabe sehe sie darin, die CDU als starke Partei weiter zu positionieren und diese Stärke zu halten in einer Zeit, in der das für Volksparteien keinesfalls selbstverständlich ist.

Unsere CDU-Landesvorsitzende hinterlässt im Saarland ein gut bestelltes Feld:
Ein Land, dessen Schuldenspirale zum Stillstand gekommen ist und in dem in etwas mehr als einem Jahr ein Jahrzehnt der Investitionen beginnen kann.
Eine lebendige Partei, die zusammensteht und eine stabile Personaldecke hat.
Eine Fraktion, die sehr gut aufgestellt sind und in der viele neue, junge Talente schon jetzt nach einem Jahr gezeigt haben, dass die CDU Saar Zukunft und die Kraft zur stetigen Erneuerung hat.
Und mit Tobias Hans einen Nachfolger, der sich vom politischen Talent zu einem erfahrenen, selbstbewussten Fraktionsvorsitzenden gemausert hat und der - da bin ich mir sicher - das Amt des Ministerpräsidenten mit sehr großem Engagement für unser Land bekleiden wird.


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