Dienstag, 10. Oktober 2017

Nachhaltigkeit im Mittelpunkt meines Besuchs auf der anuga

Die Allgemeine Nahrungs- und Genussmittelaustellung, kurz Anuga, findet alle zwei Jahre in Köln statt. Sie gilt als die weltweit größte Messe im Bereich Nahrungsmittel und zeigt regelmäßig die neuesten Trends rund um das Megathema Essen und Trinken. Für mich als Landes- und Kommunalpolitiker stand bei meinem Besuch auf der Anuga 2017 besonders der Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund.


Auch wenn ich aufgrund der außergewöhnlichen Verkehrssituation (Sperrung der B51 im Prümer Land wegen eines LKW-Unfalls, Sperrung der A1 bei Köln wegen einer vermuteten Weltkriegsbombe) leider erst später als geplant am Kölner Messegelände eintraf, war trotzdem vor allem der Anuga-Lunch-Talk 2017 für mich ein wichtiger Programmpunkt. Dieses Jahr stand er aus guten Gründen ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft: Das Motto „Grüner verpacken – Zukunftsmodell Stoffkreislauf“ gewinnt in Zeiten eines wachsenden Online-Marktes schließlich immer mehr an Bedeutung. 



Am gemeinsamen Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) fanden sich unter dem Motto „Made in Germany – German Quality meets Global Markets“ nicht nur viele Informationen, sondern erfreulicherweise auch nachhaltige Produkte aus dem Upcycling-Zentrum Neunkirchen. Das Upcycling-Centrum ist eines der erfolgreichen Projekte aus dem Förderprogramm Land(auf)Schwung, in das unser Landkreis Neunkirchen als Modellregion aufgenommen wurde.
Ein weiterer ganz wichtiger Fokus liegt für mich auf der Regionalität von Produkten. So wichtig unter sozialen weltwirtschaftlichen Gesichtspunkten der faire Handel durchaus sein mag: Wenn es um Nachhaltigkeit geht, muss für mich als kommunalem Politiker ein ganz besonderes Augenmerk der regionalen Vermarktung von Produkten gelten. 
Schon 2015 warb in diesem Zusammenhang auch mein Landtagskollege Tobias Hans,Vorsitzender unserer CDU-Landtagsfraktion: "Der Griff zum Fertigprodukt aus dem Kühlregal ist sicher der bequemere Weg, der Gang zum Hofladen in der Nachbarschaft aber der mit Sicherheit gesündere und auch nachhaltigere. Nutzen Sie die vielfältigen, meist nicht teureren Einkaufsmöglichkeiten bei unseren saarländischen Erzeugern“



Die Anuga machte ein Stück weit deutlich, dass andere Regionen Deutschlands hier die Nase vorn haben - was allerdings zum Teil auch der jeweiligen (land-)wirtschaftlichen Struktur geschuldet sein mag.
Doch auch wenn es auf der Anuga nicht zu spüren war: auch im Saarland tut sich hier einiges.
Ob es der Land(auf)Schwung in unserem Landkreis ist, die Entwicklung der Biosphäre im Bliesgau, die gewaltigen Investitionen im Tourismusbereich (z.B. am Bostalsee oder der Saarschleife) oder auch die wachsende Zahl von kleinen "Milchhäuschen". Das alles sind Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Doch es gibt noch viel zu tun.










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