Montag, 9. Januar 2017

Wahlkämpferkonferenz in Eppelborn, Neujahrsempfang in Illingen und die Sternsingeraktion 2017

Dieses Wochenende hat Spaß gemacht. Es war bunt, es war interessant und es war unterhaltsam. Am Samstag fand im big Eppel die große Wahlkämpfer-Konferenz der CDU Saar statt - und alle zeigten sich AKKtiv! Die Stimmung war bestens, denn sowohl der Blick auf das Geleistete, der Ausblick auf das Kommende und der Vergleich mit den Alternativen zeigen, dass wir selbstbewusst und voller Überzeugung in den Wahlkampf gehen können.


Am Samstagnachmittag nahmen sich unsere CDU-Landesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und unser CDU-Kreisvorsitzender Tobias Hans dann Zeit nur für den CDU-Gemeindeverband Eppelborn. Wichtige Dinge konnten besprochen werden - darunter auch Projekte, mit denen wir unsere Gemeinde ein gutes Stück weiterbringen wollen.

Abends besuchte ich dann gemeinsam mit Nadine Schön, Tobias Hans, Roland Theis, Berthold Schmitt und vielen anderen den Neujahrsempfang der Gemeinde Illingen und ihres sehr engagierten Bürgermeisters Dr. Armin König.

"Kleine Helden" standen im Mittelpunkt des Empfangs. Um sie herum war ein kurzweiliges Programm gestrickt. Die mutige und imponierende Neujahrsrede von Armin und seine gekonnte Moderation rückten immer wieder das Wesentliche in den Vordergrund: Kinder und Jugendliche, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, die engagiert sind, die etwas leisten, die mutig sind und die wie der Drache Tabaluga eigene Wege gehen wollen.
Kleine Helden sind unsere Zukunft. Geben wir ihnen Wurzeln - aber geben wir ihnen auch Flügel!
Kleine Helden sind für mich auch die Sternsinger, die sich gestern in der Kälte auf den Weg von Haus zu Haus machten. Ich habe meine Zwillingstöchter und ihre Freundin ein Stück des Weges begleitet. Es war schön zu sehen, dass sich den drei kleinen Königen viele Haustüren öffneten, sie bereits erwartet wurden und ihnen Wärme und Herzlichkeit entgegengebracht wurde. Es wurde gespendet - und es gab auch Süßigkeiten als "Wegzehrung" für die Kinder, die ihren Segen in die Häuser brachten. 
In diesem Jahr gilt die Hilfe der Trockenregion Turkana im ostafrikanischen Kenia. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit!" haben die Kinder im Rahmen der Aktion erfahren, was es für das Leben der Menschen dort bedeutet, wenn der Regen ausbleibt, die Böden austrocknen und Menschen und Tiere nicht mehr genug Wasser haben. Ich hoffe, dass sich die Sternsinger-Aktion auch in diesem Jahr richtig gelohnt hat und die Projekte, die durch die gesammelten Spenden realisiert werden können, den gewünschten Erfolg bringen.


Freitag, 6. Januar 2017

Was ist mit unserer Bahnverbindung? VLEXX erhält den Zuschlag für die Illtalstrecke nach Saarbrücken - doch es gibt Ärger!

Der Pirat im Eppelborner Gemeinderat hat die Frage aufgeworfen: "Was ist mit unserer Bahnverbindung?" Er fragt zu Recht, denn die Strecke von Lebach-Jabach über Bubach-Calmesweiler, Eppelborn, Dirmingen und Illingen nach Saarbrücken wurde ausgeschrieben und neu vergeben. Zwar waren das Thema "Bahn" und der Ausbau des Bubacher Bahnhofs Gegenstand der Beratungen in der letzten Sitzung des Eppelborner Gemeinderates. Über eine anstehende Neuvergabe des Schienenpersonennahverkehrs wurden wir Ratsmitglieder seitens der Verwaltungsspitze jedoch nicht informiert. Nun ist offenbar eine Vergabe durch die zuständige Behörde bzw. Institution, die an das saarländische Wirtschaftsministerium gekoppelt ist, erfolgt - doch wie auch die Saarbrücker Zeitung berichtet, rumort es hinter den Kulissen.


Schon vor Weihnachten war es in einschlägigen Internetforen, die sich mit dem Bahnverkehr beschäftigen, zu lesen: "VLEXX übernimmt verschiedene Regionalbahnen im Saarland" (Quelle: nahverkehrsforum-saarlorlux.de).
Und in der Tat: Die rund 505.000 Zugkilometer der Illtalbahn RB 72, die die Bahnhöfe und Haltepunkte Lebach-Jabach, Lebach, Bubach, Eppelborn, Dirmingen, Wustweiler, Illingen, Gennweiler, Merchweiler, Quierschied, Fischbach-Camphausen und Saarbrücken (Hbf) mit einander verbindet, sollen wohl tatsächlich neben einigen anderen Strecken, die im sogenannten LOS 2 ausgeschrieben wurden, an das Unternehmen VLEXX gehen.
Ob nun ein Fehler im Haus von Wirtschaftsministerin Rehlinger gemacht wurde oder sonstwo, sei einmal dahingestellt. Tatsache ist, dass nun laut der Saarbrücker Zeitung der Betriebsratsvorsitzende von DB Regio ebenso erzürnt scheint, wie das Berliner Unternehmen TRANSDEV, das ebenfalls noch die Chance wittert, im wahrsten Sinne des Wortes zum Zuge zu kommen und deshalb Einspruch eingelegt hat.
Fachleuten zufolge war es allerdings bereits im Vorhinein durch eine sogenannte Loslimitierung ziemlich klar, dass es in jedem Falle zur einer Aufteilung der Strecken im Saarland kommen würde.
Wie nun die Chancen stehen, dass der Einspruch von TRANSDEV erfolgreich ist, kann ich nur vermuten.

Was ich aber - auch in Bezug  Fragen die unser Ratskollege Dieter Schmidt als Sprecher der Fraktion Piraten/Grüne in Erfahrung in seinem facebook-Profil stellt- durch eigene Recherchen in Erfahrung bringen konnte, ist folgendes:

  • Unsere Illtalstrecke ist sehr gut frequentiert. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Beobachtungen, die ich als regelmäßiger Bahnpassagier nahezu an jedem Wochentag machen kann. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu erwarten, dass der Fahrplan ausgedünnt wird. Außerdem ist die Leistung von jährlich 505.000 Zugkilometern in der Ausschreibung festgelegt.
  • Die bereits fest geplanten Umbaumaßnahmen der Bahnhöfe in Bubach, Eppelborn und Dirmingen haben mit dem Dienstleister für den Schienenverkehr nicht zu tun. Der Ausbau und die Unterhaltung der Strecke stehen mit dem jeweiligen Bahnunternehmen nicht in Zusammenhang.
  • Die Strecke ist als Elektro-Strecke ausgeschrieben, allerdings sind die Leistungen auf der RB 72 bis zur Fertigstellung der Elektrifizierung, die voraussichtlich im Dezember 2021 erfolgt sein wird, im Dieselbetrieb zu erbringen.
Ob die Spitze der Gemeindeverwaltung über die Neuvergabe des Bahnverkehrs auf der für unsere Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger so wichtigen Strecke informiert war weiß ich nicht. Und warum sie, falls sie informiert war, das nicht transparent kommuniziert hat, weiß ich auch nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Fraktion Piraten/Grüne aus guten Gründen eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung stellen wird. Ich glaube nämlich schon, das derartige Informationen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde durchaus relevant und interessant sind.



Mittwoch, 4. Januar 2017

Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender bereits zum 15. Mal erschienen! Jetzt downloaden!

Dieser Kalender hat Tradition: 2017 ist bereits das  fünfzehnte Jahr, in dem der CDU-Ortsverband Habach seinen Dorf- und Veranstaltungskalender herausgibt. Es ist ein kleines Jubiläum. Und darauf bin ich gemeinsam mit meinen Freunden von der CDU Habach schon ein bisschen stolz.



Vor fünfzehn Jahren habe ich zum ersten Mal den Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender erstellt. Tagelang. Damals noch ganz umständlich mit Microsoft Word. Und gedruckt habe ich ihn auf meinem guten alten HP-Tintenstrahldrucker. Gleich mehrere Farbpatronen gingen für die rund 350 Kalender drauf. Halbe Nächte habe ich durchgedruckt - immer wieder darauf achtend, dass nicht eine Farbkammer leer wurde und ich wieder einige Seiten nutzlos zum Altpapier geben musste.

Heute geht es erheblich schneller - und auch ein wenig günstiger. Professionelle Programme helfen ein wenig. Und auch die Druckerei meines Vertrauens leistet einen großen Beitrag, dass der Kostenrahmen nicht nur eingehalten, sondern sogar ein wenig attraktiver gestaltet werden konnte.

Bereits lange vor Jahresende hören Ortsvorsteher Peter Dörr und ich immer wieder die gleiche Frage: Wird es auch für nächstes Jahr einen Dorfkalender geben?
Und wenn ich ihn dann auch noch selbst austrage wie heuer in der Mittelstraße und der gesamten unteren Habach, macht es Spaß, wenn die Leute auf der Haustür sagen:
"Da ist ja der Veranstaltungskalender. Wir haben schon darauf gewartet!"
Kann es ein schöneres Kompliment geben? (Klar. Aber nicht in Bezug auf den Kalender ;-)


Der übersichtliche Kalender im handlichen DIN A4-Format ist im Dorf über alle Parteigrenzen hinweg beliebt. Er enthält alle wichtigen Termine des gesellschaftlichen Lebens im kleinen Eppelborner Ortsteils - und das sind nicht wenige. Von Vereinsfesten über Mitgliederversammlungen, Kultur- und Sportveranstaltungen bis hin zu den Entsorgungsterminen für Wertstoffe, Rest- und Sondermüll ist allen enthalten. Auch das stets gut bsuchte Bürgerfrühstück, "Stricken und Maijen" im Bauernhaus und das gemeinsame Singen des Volksliedersingkreises sind in dem Kalender vermerkt, der kostenlos an alle Haushalte verteilt wird. Auch die Ansprechpartner der CDU im Orts- und Gemeinderat sind mit ihren Kontaktdaten genannt.

Im Kalender für das kommende Jahr gibt es wieder zwei Termine mehr im Kalender: Am 26. März ist die Landtagswahl und am 9. September 2017 feiert die CDU am Bauernhaus Habach ihr erstes "Habacher Weinfest".
Ihr seid jetzt schon herzlich eingeladen!

Natürlich ist der Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender nicht nur gedruckt in alle Habacher Haushalte geflattert - er steht natürlich auch wie jedes Jahr zum Download bereit:






Sonntag, 1. Januar 2017

Die Feuerwehr in der Gemeinde Eppelborn: Auch 2017 im Fokus!

Wir können das Engagement unserer Feuerwehrleute gar nicht genug wertschätzen. Das hat sich ganz aktuell auch wieder bei der schnellen Hilfe beim Wohnungsbrand in der Eppelborn Prümburgstraße gezeigt.  Es kann nicht oft genug betont werden, dass der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ein Ehrenamt ist - ein Ehrenamt aber, das besonders herausragt:  Bei fast jedem Einsatz setzen sich die Feuerwehrkameraden und mittlerweile auch immer öfter Feuerwehrkameradinnen bedingungslos für andere ein. Das ist bei der Brandbekämpfung der Fall, aber auch wenn es zum Beispiel um technische Hilfeleistungen oder andere Einsätze geht.

Offizielle Empfänge und Ehrungen wie noch vor wenigen Tagen durch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Landrat Sören Meng sind deshalb ein wichtiges Zeichen unserer Wertschätzung.
Eine schlagkräftige Feuerwehr ist in jeder Kommune unerlässlich. So natürlich auch in der Großgemeinde Eppelborn. Über das Lob und das Dankeschön für erfolgreiche Einsätze hinaus müssen wir als Gemeinde immer wieder darüber nachdenken, wie wir es schaffen, unsere Wehr selbst vor dem Hintergrund einer schwierigen finanziellen Situation möglichst optimal ausstatten.
Derzeit steht die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für den Löschbezirk Dirmingen im Mittelpunkt. Wir sind zuversichtlich, dass die Beschaffung, die erfreulicherweise nach unserem Kenntnisstand im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Neunkirchen erfolgt, bald über die Bühne geht. Die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung - auch das muss einmal gesagt werden - leisten hier sehr gute Arbeit.


Ausstattung und Nachwuchsarbeit

Der aktuelle Brandschutzbedarfsplan dient dabei als wichtige Leitlinie, kann und darf jedoch nie abschließend als das Maß aller Dinge betrachtet werden. Neben der rein feuerwehrtechnischen Ausstattung gewinnt beispielsweise auch die Notwendigkeit schneller Datenverbindungen immer mehr an Bedeutung. Hier besteht noch erheblicher Handlungsbedarf - ein Thema, dass wie als CDU immer wieder auf die Tagesordnung bringen.
Parallel zu Ausstattung und Ausrüstung muss uns alle zusammen aber auch immer mehr die Frage beschäftigen, wie es gelingt, mehr Anreize für Nachwuchskräfte in der Feuerwehr schaffen.
Es muss unser gemeinsames Ziel sein, die bereits sehr gute Nachwuchsarbeit in unseren Löschbezirken nachhaltig zu unterstützen. Vorhandene Fördermöglichkeiten müssen dabei zielgerichtet genutzt werden. Dies gilt insbesondere auch an der Schwelle des Übergangs von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr.


Förderung der Kinder- und Jugendarbeit bietet Chancen und Möglichkeiten für alle Vereine - auch für die Jugendwehr! 

Die örtlichen Jugendämter der Landkreise aber auch das Landesjugendamt im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie unterstützen die Kinder- und Jugendarbeit finanziell und arbeiten bei dieser Unterstützung auch eng zusammen.
Gefördert werden können neben Freizeiten auch Bildungsmaßnahmen und Mitarbeiterschulungen. Dabei wird insbesondere auch die Ausbildung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern sowie der Erwerb der Jugendleitercard JULEICA finanziell gefördert.
Diese Förderung können neben der Jugendfeuerwehr selbstverständlich alle Vereine in Anspruch nehmen, die Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit im Sinne des § 11 SGB VIII durchführen - egal ob Sportvereine, Theatervereine, Musikvereine, kirchliche Gruppen, Jugendzentren und andere Jugendgruppen.


Auch Sonderurlaub ist möglich!

Was viele ebenfalls nicht wissen: Für das ehrenamtliche Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit werden auf der Basis des Gesetzes über Sonderurlaub für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit bis zu zehn Arbeitstage Sonderurlaub im Kalenderjahr gewährt. Das gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Schülerinnen und Schüler, wenn sie a) Bereich der Kinder- und Jugenderholung (Freizeiten, Lager und Wanderungen) und der internationalen Jugendarbeit mitarbeiten, b) zur Teilnahme an Veranstaltungen der außerschulischen Jugendbildung sowie Konferenzen und Tagungen von freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe und c) zur Teilnahme an Maßnahmen der Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß § 4 Abs. 1 des Gesetzes zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit.
Der Sonderurlaub muss gewährt werden, sofern das Landesjugendamt bestätigt, dass es sich um eine Maßnahme der Kinder- und Jugendarbeit handelt.
Ob Lohnfortzahlung gewährt wird, entscheidet allerdings im Einzelfall der Arbeitgeber. Das Land gewährt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Lohnfortzahlung für bis zu fünf Arbeitstage im Kalenderjahr und geht damit mit gutem Beispiel voran.


Donnerstag, 29. Dezember 2016

Nein - der Kunstrasenplatz in Humes ist kein Zankapfel!

Dass der Sportplatz im Eppelborner Gemeindebezirk Humes nicht mehr bespielbar ist und dringend saniert werden muss, ist unumstritten.
Dass Sportminister Klaus Bouillon bereits vor mehr als einem Jahr auf Initiative des CDU Gemeindeverbandes Eppelborn und insbesondere auch des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Saarländischen Landtag Tobias Hans Zuschüsse zugesagt hat und zu seinem Wort steht, ist unumstritten. Das hat Tobias Hans am Rande des Adventsmarktes in Humes noch einmal bestätigt.
Dass der Gemeinderat auf Antrag der CDU-Fraktion im Gemeinderat Eppelborn bereits im Nachtragshaushalt 2016 die notwendigen Mittel bereitgestellt hat, ist nachprüfbar und somit ebenfalls unumstritten.
Es wird also mitnichten um den Kunstrasenplatz gezankt.
Nur darüber, warum alles so lange dauert. 

Ob die Verwaltungsspitze der Gemeinde Eppelborn "untätig" war oder nicht, spielt jedoch zunächst einmal nur eine untergeordnete Rolle, die wir zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich noch sehr ernsthaft diskutieren müssen und auch diskutieren werden.
Zunächst ist nun wichtig ist, dass sich endlich etwas tut. Denn dass bereits viel zu viel Zeit verstrichen ist, dürfte genau so unstrittig sein, wie alles andere (siehe oben)!
Es ist wichtig, dass dem SV Humes geholfen wird. Der Verein braucht die Unterstützung der Gemeinde, damit die lange zugesagten Mittel endlich fließen können! 
(Noch einmal zum Mitschreiben: Rund eine Viertelmillion Euro würde in Humes investiert, zu der die Gemeinde allerhöchstens 50.000 Euro beitragen müsste).

Das Verschieben des Schwarzen Peters an ehrenamtlich engagierte Menschen in unserer Gemeinde, wie es nun in einer Stellungnahme der Verwaltungsspitze der Gemeinde Eppelborn in der Saarbrücker Zeitung schon wieder ganz offen betrieben wird, führt jedenfalls nicht zum Ziel und sollte von einer souverän geführten Verwaltung auch tunlichst unterlassen werden.
Statt sich mühsam Argumente für Gegendarstellungen und Antithesen auszudenken, sollte sich die Verwaltungsspitze lieber an die Seite der Vereine in der Gemeinde Eppelborn stellen und ihre Zeit und Energie daran setzen, diese zu unterstützen. 

Ich rufe die Verwaltungsspitze auf, sich partnerschaftlich an die Seite des SV Humes zu stellen und gemeinsam mit dem Vorstand des Vereines die notwendigen Formalien endlich zeitnah über die Bühne zu bringen. Modern und Bürgernah. Das geht.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Advent auf dem neuen Humeser Dorfplatz!

Volles Haus - nein: Voller Dorfplatz - an beiden Tagen! Der erste Humeser Adventsmarkt war sehr erfolgreich und lockte Besucher aus allen benachbarten Dörfern. Ein richtig schönes Fest auf dem wirklich sehr gelungenen neuen Dorfplatz.

Im Schatten des ortsbildprägenden Turmes der Pfarrkirche in Humes wurde am vergangenen Wochenende erstmals ein Adventsmarkt auf dem neu angelegten und attraktiven Dorfplatz gefeiert. Die Zahl der Teilnehmer und die Zahl der Besucher zeigten eindrucksvoll, dass dieses neue Fest sehr gut angenommen wird.
Auch der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes und der CDU-Fraktion besuchten natürlich den neuen Adventsmarkt und auch Tobias Hans, Fraktionsvorsitzender der CDU im saarländischen Landtag, schloss sich uns gerne an.


Der neue Adventsmarkt in Humes ergänzt die Reihe wunderschöner und liebevoll organisierter Veranstaltungen dieser Art in unserer Gemeinde in bester Weise und zeigt, dass es richtig war, dass wir Christdemokraten im Gemeinderat dafür gesorgt haben, dass die Investition in einen Dorfplatz in Humes möglich und das Geld dafür im Haushalt bereitgestellt wurde. Wenn wir nun auch noch helfen können, dass der Umbau der Kindertagesstätte und die Sanierung des Sportplatzes ebenfalls endlich umgesetzt werden, haben wir wichtige Ziele für Humes erreicht.
Wir wünschen allen Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute, Glück und Gesundheit im neuen Jahr 2017!

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Müllgebühren in Eppelborn sinken erneut deutlich!

Unsere Bürgerinnen und Bürger können sich freuen: Es bestätigt sich erneut, dass unsere Entscheidung, die Müllabfuhr gemeinsam mit Lebach und Saarbrücken in eigener Regie zu organisieren, richtig war. Nachdem bereits im Vorjahr die monatliche Grundgebühr von 4,00 Euro auf nur noch 3,50 Euro gesenkt werden konnte, sinkt nun die Gewichtsgebühr für Restmüll um fast 25 Prozent von 0,34 Euro auf 0,26 Euro je Kilogramm! 

Für diese Gebührensenkung habe ich diese Woche in der Verbandsversammlung des Abfallzweckverbandes Eppelborn (AFZE) meine Hand gehoben - ebenso wie meine beiden CDU-Fraktionskollegen Margit Drescher und Thomas Bost. Gemeinsam vertreten wir die CDU Eppelborn in der Verbandsversammlung.
Weniger deutlich ist die Senkung beim Biomüll. Hier wird die Gewichtsgebühr von 0,11 Euro auf 0,10 Euro je Kilogramm gesenkt. Zu den positiven Betriebsergebnissen, die das möglich machen, haben auch die Erlöse aus der Altpapierverwertung beitragen.

Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt spart gegenüber einem vergleichbaren Haushalt in einer EVS-Gemeinde rund einhundert Euro im Jahr. Ich finde, das ist richtig viel Geld!
Möglich wird dies durch niedrigere Entsorgungskosten, gleichzeitig aber auch durch die gute Arbeit der Geschäftsführung des AFZE. Auch Einsparungen gibt der Abfallzweckverband voll an die Verbraucher und unsere Bürgerinnen und Bürger weiter.


Müllberge gibt es nur noch als Ergebnis des Picobellotages - denn einige wenige
Umweltsünder gibt es leider immer noch. Dabei ist das garnicht nötig:
In Eppelborn ist die Abfallentsorgung effizient organisiert,
die Müllgebühren des AFZE sind so niedrig wie kaum sonst irgendwo.
Rund 100 Euro spart ein Durchschnittshaushalt mit drei Personen im kommenden Jahr
gegenüber einem durchschnittlichen Haushalt in einer EVS-Kommune.

Bei der persönlichen Gebührenrechnung muss diese Senkung aber keineswegs das Ende der Fahnenstange sein: Jeder kann durch sorgfältige Mülltrennung sein persönliches Einsparvolumen noch einmal erhöhen. 
Die Rechnung ist einfach: Weniger Müll – weniger Kosten. 
Das lohnt sich für Geldbeutel und Umwelt. 
Das Verfahren der Müllverwiegung hat sich in Eppelborn nachhaltig bewährt und auch Befürchtungen, die Menschen würden ihren Müll vermehrt in Wald und Feld abladen, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Wie mir die Geschäftsführung des AFZE auf Nachfrage bestätigte, geht auch hier die Müllmenge stetig zurück.
Damit zeigt sich, dass mich mein Gefühl beim alljährlichen Picobello-Tag nicht trügt hat.
Die Erfolgsgeschichte bietet übrigens einen guten Anlass zu erwähnen, dass es wir 

Christdemokraten dieses Projekt erst gegen den erbitterten Widerstand der SPD durchsetzen mussten. Der Erfolg gibt uns nach wir vor Recht. Wir lagen damals richtig - und ich bin mir sicher, wir liegen auch heute bei vielen aktuellen Themen richtig.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Museum für saarländische Braukultur in Mangelhausen: Spiegel eines unterschätzten Bereiches saarländischer Kulturgeschichte

Das Saarland wird im kommenden Jahr 2017 runde 60 Jahre. Geformt haben uns Kohle und Stahl aber auch die Brauereikultur. Was wären unsere Sport- und Kulturvereine ohne die Förderung durch unsere Brauereien, welches Vereinsheim wäre ohne Unterstützung verwirklicht worden. Wo waren unsere kulturellen Treffpunkte bevor es Fernseher und PCs gab? Das gesellschaftliche Leben wurde auf vielfältige Art gefördert. Was zum Beispiel unsere Dorf- und Stadtfeste ohne unsere Brauereikultur? Wo trafen sich die Arbeiter nach der Arbeit? 

Man traf sich in der Kaffeeküche oder in der Dorfkneipe um den Stress und die Mühen des harten Arbeitstages ruhen zu lassen.  Man traf sich im Gasthaus, beim kühlen Bier und tauschte sich über alle Belange aus.  Ob Politik oder Arbeit, ob Privates oder Sonstiges. 
Auch Sportveranstaltungen wurden zusammen in der Kneipe geschaut. 
Es wurde Zeit, dass sich eine dauerhafte Ausstellung genau diesem wichtigen und prägenden Element saarländischer Kultur widmet!

Das ist nun geschehen: In unserer Gemeinde befindet sich seit Mai 2014 das Museum für saarländische Brauereikultur. Ein Museum, das an die Zeit erinnert, als man sich noch persönlich traf und das größte soziale Netzwerk Stammtisch hieß.



Das Saarland hatte im Jahr 1953 unglaubliche 1.154 registrierte Brauereien, von denen über die Jahre zunächst nur dreizehn große und bis heute gar nur noch drei Brauereien überlebten.
Das Museum in Wiesbach-Mangelhausen erinnert mit über 3000 Ausstellungsstücken an eben diese dreizehn großen Brauereien, an die sich schon viele heute garnicht mehr erinnern können.
An die Walsheim Brauerei in Walsheim, die Neufang Saarbrücken, die Saarfürst in Merzig, die Schloss-Brauerei in Neunkirchen, die Becker in St. Ingbert, die Gross in Riegelsberg, die Ottweiler Brauerei Ottweiler, die St. Wendeler in St. Wendel, die Schäfer in Dirmingen, die Donner in Saarlouis.
Überlebt haben die nur älteste Brauerei, die Bruch in Saarbrücken die 1702 gegründet wurde, die größte Brauerei, nämlich Karlsberg in Homburg und die Grosswald-Brauerei im nahegelegenen Eiweiler.



Das Museum für saarländische Brauereikultur ist zwar als Heimatmuseum eingestuft, nimmt sich aber mit seiner Ausstellung einem Thema an, das bislang im Saarland kaum näher und schon garnicht als Gesamtbild betrachtet wurde. Bisher hatte sich weder eine der drei Brauereien, noch eine Brauereistadt oder ein Landkreis diesem Aspekt unserer Kulturgeschichte gewidmet. 

Museumsgründer und "Saarfürst" Frank Casciani mit dem Eppelblogger Alwin Theobald
Das Museum das aus einer Sammlerleidenschaft entstanden ist, ist heute einzigartig im ganzen Saarland und wurde von Frank und Marlene Casciani von privater Hand aufgebaut. 
Bis heute wurden keine Fördermittel und Unterstützungsgelder von der Gemeinde oder dem Land zugeschossen. Nach eineinhalb Jahren wird das Haus in der Heusweilerstraße langsam zu klein, so das wir uns nach einem größeren Gebäude umschauen. Gerne wird das Museum in der Gemeinde Eppelborn bleiben und hofft auf Unterstützung durch Besuche und Werbung auf Hilfe. 

Info´s gibt es bei Facebook  und unter www.schalander.saarland

Ein Gastbeitrag von Frank Casciani.

Freitag, 9. Dezember 2016

CDU entsetzt über Sperrung des Sportplatzes in Humes und fehlendes Konzept für die übrigen Sportplätze

Der CDU-Gemeindeverband Eppelborn zeigt sich entsetzt über die Sperrung des Fußballplatzes in Humes für den Spielbetrieb, äußert jedoch Verständnis für die Entscheidung des Vereines. "Dass der schlechte Zustand des Kunstrasens dem Vorstand des SV Humes irgendwann keine andere Möglichkeit mehr lässt, war vorhersehbar", so Alwin Theobald, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes. Umso schlimmer sei es, dass die Verwaltung im Eppelborner Rathaus über ein Jahr tatenlos geblieben sei. "Was bis heute fehlt, ist ein ernstgemeintes Engagement der Rathausspitze." Der Verein habe frühzeitig auf seine Not hingewiesen und stets betont, er sei bereit, alle notwendigen Eigenleistungen zu erbringen.
Auf Initiative der CDU hat sich Sportminister Klaus Bouillon bereits 2015 den Platz angesehen und spontan finanzielle Unterstützung zugesagt. Auch die Sportplanungskommission hat ihre grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, die Sanierung der Sportanlage zu unterstützen. Weil trotzdem nichts geschah hat die CDU-Fraktion im Frühjahr dieses Jahres im Gemeinderat beantragt, die Sanierung des Sportplatzes Humes schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt sagte damals wörtlich: "Wenn wir auf den Nachtragshaushalt warten, verlieren wir wichtige Zeit. Diese Zeit aber hat der SV Humes nicht, wenn er die Winterpause nutzen will, um den maroden Kunstrasen zu erneuern und die Unfallgefahr nachhaltig zu beseitigen."
Damals stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Passiert sei trotzdem nichts, so Schmitt und Theobald. Nun sei die Winterpause da - und alle Chancen, den Platz in dieser Zeit zu sanieren seien dahin, kritisiert die CDU.

"Dass monatelang ein Sportstättenentwicklungskonzept in der Schublade der Bürgermeisterin verstaubt, bis es endlich dem Gemeinderat vorgelegt wird, grenzt an einen Skandal" betonen die CDU-Gemeinderatsfraktion und der CDU-Gemeindeverband unisono. "Offenbar bestand an der Rathausspitze zu keinem Zeitpunkt ein wirkliches Interesse, den SV Humes und auch die anderen Sportvereine in unserer Gemeinde zu unterstützen. Das ist sehr enttäuschend."
Auch wie bei notwendigen Sanierungen der Plätze und Anlagen der anderen Sportvereine in den kommenden Jahren verfahren werden soll, sei nach wie vor völlig offen, kritisiert der CDU-Gemeindeverband
Der SV Humes muss nun die Heimspiele der Rückrunde auf fremden Plätzen austragen. Neben sportlichen Nachteilen hat dies vor allem auch fehlende Einnahmen zur Folge, die bereits fest eingeplant waren, um die Sanierung des Kunstrasenplatzes zu stemmen.