Samstag, 21. April 2018

Neues Feuerwehrfahrzeug im Löschbezirk Dirmingen übergeben und gesegnet!

Mit einem geschickt aufgebauten Spannungsbogen präsentierten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr im Löschbezirk Dirmingen heute das neueste Löschfahrzeug unserer Gemeinde. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) ist ein wahres Wunderwerk modernster Löschtechnik und wird - auch mit Gottes Segen - sicherlich die Schlagkraft unserer Wehr nochmals deutlich verbessern.



Auch wenn man als Mitglied des Gemeinderates schon kräftig schlucken muss, wenn man in den Ratsvorlagen liest, was so ein Feuerwehrauto kostet, so weiß man doch, wofür man das Geld ausgibt. 
Nicht ohne Grund machte Kreisbrandinspektor Werner Thom in seinem kurzen Grußwort deutlich: "Das ist kein Auto für die Feuerwehr, das ist ein Auto für die Allgemeinheit. Ein Werkzeug, das unsere Feuerwehrleute für ihren ehrenamtlichen Dienst brauchen".
Er hat recht: Denn wenn es beispielsweise darum geht, Hilfe zu leisten, Menschen zu retten und Brände zu löschen, müssen unsere Feuerwehrleute gut ausgestattet sein.
Das Defizit unserer Gemeinde - das muss uns allen klar sein - wäre um einiges höher, wenn keine ehrenamtlichen Kräfte den Feuerwehrdienst leisteten. Zudem müssten sich die Bürger ohne sie deutlich mehr Sorgen um ihre eigene Sicherheit machen.
Deshalb ist auch mir sowohl als Ratsmitglied als auch in meiner neuen Tätigkeit als Abgeordneter des saarländischen Landtages die Feuerwehr sehr wichtig.

Umso mehr wünsche ich unseren Feuerwehrleuten auch mit dem neuen HLF20 allzeit gute Fahrt!




Mittwoch, 18. April 2018

Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Bubach weiter voll im Zeitplan

Eppelborn. (CDU-GV): Zurzeit wird die vielbefahrene B10 in Bubach (Illtalstraße) saniert. Wie der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) auf Nachfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Alwin Theobald mitteilte, liegen die Arbeiten voll im Zeitplan. Bis Ende Mai sollen alle Arbeiten zur Sanierung der Straße vollständig abgeschlossen sein.

Die Bundesstraße werde im gesamten Baufeld 3-lagig in einer Stärke von 22 cm erneuert, so der Landesbetrieb. Das alte Rinnenband wird auf beiden Fahrbahnseiten auf die heute gängige 30er Rinne umgebaut. Dazu müssen alle Abläufe (Gullis) angepasst und umgebaut werden.
Die Investitionshöhe für das Projekt belaufen sich auf ca. 550.000 €,  die Kosten für die Sanierungsmaßnahme an Straße und Rinnen trägt der Bund.
In der Ausschreibung wurden keine Arbeiten für die gemeindeeigenen Borde und Gehwege vorgesehen, nachdem die Gemeinde ihr Interesse an einer Zusammenarbeit nicht rechtzeitig vorgetragen hatte. Allerdings hat sich die Gemeinde nach unserem Kenntnisstand nachträglich mit der bauausführenden Firma Dittgen aus  Schmelz in Verbindung gesetzt, lässt Borde erneuern sowie in Einzelflächen Gehwege angleichen. 


Aus Rücksicht auf die Verkehrsteilnehmer, Anlieger und Gewerbetreibenden finden die Bauarbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampelschaltung statt. Die Ampelphasen sind so lange eingestellt, dass ein Minimum an sogenannten Räumphasen entsteht - also Zeiten, in denen beide Ampeln rot zeigen. Dadurch wächst zwar die Staulänge immer für kurze Zeit enorm an, es kommen jedoch sehr viele Fahrzeuge jeweils bei Grün durch. Damit wird unter den gegebenen Umständen das Optimum an Verkehrsfluss erreicht.
Dadurch, dass die Fahrbahn bis auf die Schotterschicht abgefräst und alle Asphaltschichten abgetragen werden, wird eine maximale Haltbarkeit der neuen Fahrbahndecke erreicht.
Der Landesbetrieb für Straßenbau bittet um Verständnis für die baustellenbedingten Behinderungen, die so gering wie möglich gehalten werden. Und auch wir als CDU-Gemeinderverband bitten ganz herzlich: Nutzen Sie die lokalen Geschäfte und Unternehmen wie z.B. die Apotheke, die Bäckerei Schirra, das Café Klatsch oder die Metzgerei Prinz nach Möglichkeit auch während den Wochen der Bauphase. Selbst wenn Sie dafür ein paar Schritte zu Fuß entlang des Baufeldes in Kauf nehmen müssen - es lohnt sich!

Freitag, 13. April 2018

Kinderhaus St. Josef in Eppelborn mit dem Prädikat "FaireKITA" ausgezeichnet

In Eppelborn gab es heute Morgen Grund zu feiern: Das Kinderhaus St. Josef ist jetzt ganz offiziell FaireKITA!
Im Beisein des Kinderpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion Alwin Theobald, des Landrates Sören Meng, des CDU-Fraktionschefs im Gemeinderat Dr. Andreas Feld und des Eppelborner Ortsvorstehers Berthold Schmitt kam Bürgermeisterin Müller-Closset gemeinsam mit Ingrid von Osterhausen von der Fairtrade 
Initiative Saarbrücken (FIS) sowie Irene Horras von der Fair-Trade-Gruppe Eppelborn die Ehre zu, das Zertifikat überreichen, mit dem das Kinderhaus St. Josef mit dem Prädikat "FaireKITA - Verantwortung von Anfang an" ausgezeichnet wurde.
Zudem gab es vom Autohaus Lauer und den Künstlern Gabriele Kuhn und Michael Perius, die dort vor wenigen Wochen eine Vernissage durchführten, als überaus freudige Überraschung einen Scheck über die stolze Summe von 1.000 Euro.



In Eppelborn ist das Kinderhaus St. Josef  der Ort, in dem globales Lernen bereits im Kindergartenalter beginnt. Schon unsere Jüngsten lernen, dass die Waren, von denen sie umgeben sind, eine Herkunft 
haben. 
Gemeinsam mit den Erzieherinnen bzw. dem Erzieher gelingt der Blick über den Tellerrand zu den Familien in anderen, den ärmeren Teilen der Welt, aber in ihr unmittelbares Umfeld im Illtal und im Saarland.  
Fair gehandelte Bananen und der ebenfalls fair gehandelte Kaffee, den die Mitarbeiter und Gäste der Kita trinken, bieten ebenso einen Ausgangspunkt für diesen Blick über den Tellerrand wie andererseits auch der Vorrang für regionale Waren, z.B. die frischen Brötchen vom Bäcker nebenan oder der Honig direkt vom Imker.
Im Kinderhaus St. Josef lernen die Kinder neben allem anderen, das auch wichtig ist, auf ganz besondere Weise, die Welt zu verstehen.




Damit das Spielerische nicht zu kurz kommt, ist es wichtig, dass sich die Kinder an schönen Tagen in der Außenanlage des Kinderhauses austoben können.
Mit der großzügigen Spende über von 1.000 EURO (!), die Autohausinhaber Willi Lauer sowie die beiden Künstler, Gabriele Kuhn und Michael Perius als Erlös einer Vernissage überreichten, kann nun auch das ersehnte Spiel-und Kletterhäuschen angeschafft werden.
Für die Kita war das heute ein Freudentag. Und das untermaten die Kinder mit zahlreichen passenden Liedern.

Montag, 9. April 2018

Freiwillige Feuerwehr über Monate ohne Wehrführer - CDU fordert Bürgermeisterin zum Handeln auf

Eppelborn. Seit mittlerweile mehr als vier Monaten ist das Amt des Wehrführers der Gemeinde Eppelborn unbesetzt. Der bisherige Wehrführer Klaus Theis hatte nach Unstimmigkeiten mit der Gemeindeverwaltung und fehlender Unterstützung durch die Verwaltungsspitze Ende letzten Jahres sein Amt niedergelegt. Seither übt der stellvertretende Wehrführer der Amt kommissarisch aus.
Der CDU-Gemeindeverband und die CDU-Gemeinderatsfraktion fordern nun Bürgermeisterin Müller-Closset auf, ihren gesetzlichen Aufgaben gerecht zu werden und dafür zu sorgen, dass dieses wichtige Amt wiederbesetzt wird: "Als Chefin der Wehr obliegt es der Bürgermeisterin, eine funktionierende Führungsstruktur zu gewährleisten und die Wahl eines Wehrführers zu moderieren. Es ist nicht nachvollziehbar, warum sie monatelang untätig bleibt", macht die CDU in einer Pressemitteilung deutlich. 


Die Christdemokraten werfen der Bürgermeisterin vor, die vorherige Leitung der Feuerwehr bei der Ausübung ihres verantwortungsvollen Dienstes nicht ausreichend unterstützt zu haben. Obwohl die entsprechenden Gesetze und Verordnungen vorsehen, dass in feuerwehrtechnischen Angelegenheiten grundsätzlich der Sachverstand des Wehrführers zu Rate gezogen werden soll, sei dies nach Aussage der bisherigen Feuerwehrführung in mehreren Fällen nicht geschehen. Der Wehrführer habe deshalb nach eigenem Bekunden Gesprächsbedarf bei der Bürgermeisterin angemeldet, diese habe jedoch in grundlegenden Fragen kein Entgegenkommen gezeigt. "Schon jetzt ist viel Porzellan unnötig zerschlagen worden", erklärte Alwin Theobald, der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Eppelborn vor diesem Hintergrund. "Wir fordern, dass die Bürgermeisterin zeitnah die Wahl einer Wehrführerin oder eines Wehrführers in die Wege leitet und zukünftig sichergestellt wird, dass die neue Wehrführung mindestens einmal jährlich dem Gemeinderat berichtet und bei allen feuerwehrrelevanten Themen an den Ausschusssitzungen teilnimmt.

Dem zurückgetretenen Wehrführer zollt die CDU Lob und Anerkennung: „Klaus Theis ist eine herausragende Persönlichkeit unserer Freiwilligen Feuerwehr. Seit Jahrzehnten leistet er einen großartigen Beitrag für unsere Gesellschaft." Als Wehrführer habe Theis sich mit großem Engagement, aber auch mit dem nötigen Augenmaß für eine angemessene Ausstattung der acht Löschbezirke der Gemeinde Eppelborn engagiert. Er habe sich stets als streitbarer, aber konstruktiver Partner der Verwaltung und des Gemeinderates erwiesen. Sein Rücktritt sei äußerst bedauerlich, so der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Alwin Theobald.


Donnerstag, 29. März 2018

Vielen Dank an alle, die an den bevorstehenden Feiertagen arbeiten!

Ostern, Pfingsten und die Feiertage Mai sind für manche Tage der inneren Einkehr, für andere Tag der Entspannung und für viele eine willkommene Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen oder für einen Kurzurlaub.

Und wie auch am Heiligen Abend, an Weihnachten oder in der Silvesternacht gibt es trotzdem auch an diesen Tagen vielfältige Aufgaben, die irgendjemand übernehmen muss. Sei es, damit im Notfall jemand zur Stelle ist oder dass Sicherheit und Ordnung aufrecht erhalten werden oder dass sich auch in dieser Zeit jemand um die Kranken kümmert.

Ohne diese Menschen, die auch an Wochenenden, in der Nacht und selbst an höchsten Feiertagen ihren Dienst tun, käme unser Gemeinwesen zum Erliegen. Es drohte Chaos.
Egal ob es unsere Feuerwehrleute sind, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst, Krankenhausmitarbeiter, Pflegekräfte, die Beamtinnen und Beamten unserer Polizei, unsere Soldaten und besonders die Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz, Sicherheitsdienste, der Justizvollzug, der Zoll und viele andere Berufsgruppen, die sich auch über die Festtage mit dem Thema Sicherheit, Gesundheit, Soziales, Seelsorge und der Infrastruktur beschäftigen. 
Sie sind immer für uns da, um zu helfen, zu schützen und zu retten, aber auch um zuzuhören und um Trost zu spenden.
24/7, wie es neuerdings heißt. Also an sieben Tagen die Wochen rund um die Uhr.


Ich weiß, was das bedeutet, wenn der Sonntag oder der Feiertag zum Arbeitstag wird, wenn der Schichtdienst das Leben und die Tagesabläufe prägt.
Umso wichtiger ist es mir, auch heute wieder DANKE zu sagen.
Ein Danke, das allen gilt, die in Schichten und an Wochenenden arbeiten!
Ihnen allen sage ich ein großes, ein wirklich GANZ GROSSES DANKESCHÖN! 




Mittwoch, 28. März 2018

Die Geliebte von Karl Marx im Bauernhaus Habach

Das SR Fernsehen hat einen Film über Lenchen Demuth gedreht, die Haushälterin und Geliebte von Karl Marx.
Als zeitgenössische Kulisse für die Produktion diente unter anderem das Bauernhaus Habach, das der Stiftung Kulturgut der Gemeinde Eppelborn gehört.
Schade, dass das in einem großen Bericht über die SR-Produktion und die Hintergründe in der heutigen Ausgabe der Saarbrücker Zeitung keine Erwähnung findet.
Grund genug, um im EppelBlog mal ein wenig genauer hinzuschauen.


Am 5. Mai dieses Jahres würde Karl Marx seinen 200. Geburtstag feiern.
Wenn er denn nicht vorher gestorben wäre.
Lebendig ist er trotzdem - denn war eine der herausragendsten Personen des 19. Jahrhunderts.
Während sich nun vielfach der Fokus der Öffentlichkeit und auch der Medien auf Marx selber richten, beleuchtet der Saarländische Rundfunk stattdessen eine Person, die für den Menschen Marx sehr wichtig war: seine Haushälterin und Geliebte Helena "Lenchen" Demuth, die im Jahre 1820 in St. Wendel das Licht der Welt erblickte. Zunächst im Hause von Karl Marx' Schwiegermutter in Trier bedienstet, folgte sie schließlich als Dienstmädchen Karl und Jenny Marx zunächst nach Brüssel, Köln und Paris und begleitete sie schließlich auchin Exil nach England, wo sie schließlich im Haushalt von Friedrich Engels in London 1890 siebzigjährig verstarb.

Als Kulisse für das Leben und Werken von Lenchen Demuth, die von der bekannten saarländischen Schauspielerin Alice Hoffmann gespielt wird, nutzte der Saarländische Rundfunk unter anderem die "gute Stube" des Bauernhauses Habach.
Das historische Gebäude wurde vor Jahrzehnten auf Intiative der CDU Habach, des damaligen Ortsvorstehers Emil Brill und des damaligen Bürgermeisters Fritz-Hermann Lutz vor dem Zerfall und dem Abriss gerettet und originalgetreu restauriert.




Heute ist das denkmalgeschützte Bauernhaus weit über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus bekannt und lockt unter anderem durch seine künstlerischen Ausstellungen fast das ganze Jahr über Besucher aus nah und fern.Vor allem die Vorsitzende der Stiftung Kulturgut Marliese Weber sowie die engagierten Verwaltungsmitarbeiter Anneliese Wark und Aloysius Scholtes sorgen tatkräftig dafür, dass das Haus ein solcher Publikumsmagnet ist.
Herzlichen Dank für dieses überaus bemerkenswerte Engagement!

Hier können Sie nachlesen, was die SZ heute über Lenchen Demuth und die Dreharbeiten des SR schreibt.

Montag, 26. März 2018

Meine Woche im Landtag: Wochenrückblick KW 11/2018

Montag, 19. März 2018

In der montäglichen Fraktionssitzung standen vor allem die Themen der Plenarsitzung am Mittwoch im Mittelpunkt. Im ersten Teil der Sitzung diskutierten wir zunächst intern. Wie immer in einer Woche, in der der Landtag zusammen tritt, kamen dann gegen elf Uhr die Kolleginnen und Kollegen der SPD-Fraktion hinzu, um die gemeinsame Linie zu besprechen und gegebenenfalls bei strittigen Themen einen Konsens zu finden.

Am Nachmittag stattete ich als Abgeordneter im Landkreis Neunkirchen unserem Landrat Sören Meng einen Besuch ab. In einer sehr angenehmen Atmosphäre tauschten wir uns über das wichtige Thema Interkommunale Zusammenarbeit, über die Einrichtung eines WLan-Hotspots am Tourismus- und Naherholungszentrum Finkenrech, über die Zukunft des Standorts Reden sowie über weitere regionale politische Themen aus.
Sowohl Sören Meng als auch ich sahen gleich in mehreren Punkten eine solide Grundlage für unser Handeln.




Wir vereinbarten, dass wir uns in regelmäßigen Abständen treffen und unsere Kräfte soweit wie möglich bündeln, um den Landkreis und unsere Kreiskommunen gemeinsam weiter nach vorne zu bringen. 

Dienstag, 20. März 2018


Mit dem Arbeitskreis Soziales und Gesundheit der CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag besuchten Raphael Schäfer, Hermann Scharf, Alexander Zeyer, Lydia Schaar und ich heute das Klinikum Saarbrücken Winterberg und damit den Ort, an dem ich vor fast fünf Jahrzehnten geboren wurde.


Einem sehr interessanten und offenen Austausch mit dem Personalrat folgte ein nicht weniger interessantes und sehr sachliches Gespräch mit der Geschäftsführung bzw. dem Direktorium des großen Saarbrücker Krankenhauses.

Am Nachmittag traf ich mich mit einem ausgewiesenen Fachmann unseres kommunalen Feuerwehrwesens zu einem Arbeitsessen und zu einem intensiven Gedankenaustausch.
Es wurde deutlich, dass unsere Freiwillige Feuerwehr gut aufgestellt ist und unsere Feuerwehrleute nach wie vor hoch motiviert sind. Es wurde aber auch deutlich, dass gerade in unserer Gemeinde wichtige Chancen verpasst werden und von Verwaltungsseite einiges nicht rund läuft.
Damit werden wir uns vor Ort in den nächsten Wochen ernsthaft beschäftigen müssen.



Mittwoch, 21. März 2018

Der Mittwoch stand zunächst einmal ganz im Zeichen der Plenarsitzung, die mit der Verpflichtung meinen Kollegen Timo Mildau als neuem Abgeordneten des saarländischen Landtages in der Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer begann.
Unter der Überschrift Kontinuität und Innovation - Entschlossen handeln für ein modernes Saarland folgte dann die erste Regierungserklärung unseres neuen Ministerpräsidenten Tobias Hans - eine Regierungserklärung, die unmissverständlich aufzeigte, dass das Tobias Bewährtes konsequent fortsetzen und verbessern, aber auch neue zukunftsorientierte Akzente setzen wird.




Am Nachmittag mussten wir uns unter anderem mit einem Antrag der AfD beschäftigen, wie er unsinniger und kurzsichtiger kaum sein kann: Die drei Abgeordneten wollten allen Ernstes die Axt an die Fundamente der Kinder- und Jugendarbeit im Saarland setzen und die wichtigen Zuschüsse für den Landesjugendring und seine Mitgliedsverbände streichen. Zum Glück fanden alle anderen Fraktionen klare Worte und schmetterten den rückwärts gewandten Antrag in aller Deutlichkeit ab.


Sehr gefreut hingegen habe ich mich, dass ebenfalls am Nachmittag eine weitere große Gruppe meiner Einladung zu einem Parlamentsbesuch gefolgt ist. Mein Heimatortsverband, die CDU Habach, hatte auf meine Inititaive hin Bürgerinnen und Bürger zu einer Fahrt in den Landtag eingeladen, der Bus war schnell gefüllt.



Dieses Mal war der Ablauf deutlich anders, als gewohnt. Überraschend wurde eine Plenarsitzung ausgerechnet auf den Besuchstag meiner mittlerweile bereits fünften Besuchergruppe gelegt. Dass bedeutete einerseits den bedauerlichen Verzicht darauf, den Landtag auch einmal aus der Perspektive der Abgeordneten, des Redners oder des Präsidium erleben zu können. Andererseits aber erlebten die Besucher dieses Mal live einen Teil einer Debatte mit - unter anderem die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zum LSVS.Im Anschluss nahm ich mir trotzdem - wie immer - natürlich auch die Zeit zur Diskussion und zu einem kleinen Parforce-Ritt durch aktuelle politische Themen. Ich hoffe, dass trotz des geänderten Rahmens auch diese Landtagsbesichtigung für meine Gäste ein interessantes Erlebnis war.
Ganz herzlich danke ich dem Habacher Ortsvorsteher Peter Dörr, dass er die Gruppe auf ihrer Fahrt nach Saarbrücken begleitete. Ich danke aber auch den Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihren Parlamentsbesuch auch gezeigt haben, dass sie sich für unsere Demokratie insgesamt, aber auch für meine Arbeit im saarländischen Landtag interessieren.


Donnerstag, 22. März 2018

Im Ausschuss für Inneres und Sport musste ich mich heute durch meinen Kollegen Volker Oberhausen vertreten lassen, denn parallel waren einer Sitzung des Unterausschusses Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit/Jugendhilfe-Schule des Landesjugendhilfeausschusses meine beruflichen Kernkompetenzen gefragt. Schließlich hatte ich genau dieses Sachgebiet im Landesjugendamt mehr als drei Jahre lang betreut.
Es macht Spaß, nun auch in meiner Eigenschaft als Abgeordneter des saarländischen Landtages hier weiterhin Impulse setzen und weiterhin eng auch mit den Vertreterinnen und Vertreter unserer Jugendverbände zusammenarbeiten zu können.

Von dort hetzte ich nach Sitzungsende dann zu einem weiteren Gespräch, dass unmittelbare Auswirkungen auf die Kommunalpolitik in meiner Heimatgemeinde haben könnte.
Das Gespräch verlief erfreulich konstruktiv, auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Ergebnisse greifbar sind. Auch hier gilt deshalb zunächst noch Vertraulichkeit.

Eines steht jedenfalls fest: Es bleibt spannend, der Vorhang ist noch nicht gefallen ;-)

Donnerstagabend war ich dann zu Gast bei der Vorstellung des Buches "Schritt für Schritt" von Stefan Mörsdorf.
Darüber habe ich allerdings bereits ausführlich hier im EppelBlog berichtet.


Freitag, 23. März 2018

Neben einem intensiven Austausch mit einem Mitarbeiter des saarländischen Justizvollzuges standen auch Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus meiner Fraktion auf dem Tableau, bevor ich mich dann intensiv der Büroarbeit widmete. Denn auch die muss sein.
Es gilt, sich Themen vertieft einzulesen, es gilt aber auch, die Notizen die sich im Laufe der Woche in meinem schwarzen Büchlein angesammelt haben, in Form zu bringen und Themen nachzubearbeiten.


Vom Büro aus ging es dann direktemang nach Wustweiler zum 15. Dulleturnier der dortigen CDU, wo ich ein kleines Grußwort sprechen durfte und mich unser Freund Gerhard Mohr schnell davon überzeugte, bei der Oktoberausgabe des Traditionsturniers die Schirmherrschaft zu übernehmen. 
Ich freue mich schon darauf.


Samstag, 24. März 2018


Zum wiederholten Male fand am vergangenen Samstag die "Kauf-eins-mehr"-Aktion der Jungen Union Eppelborn (JU) zugunsten der Eppelborner Tafelrunde e.V. am WASGAU-Markt in Eppelborn statt. Das Team der CDU-Jugendorganisation sammelte unter der Regie ihrer Vorsitzenden Michelle Müller, ihrer Vorgängerin Stefani Darlagianni und dem Geschäftsführer der CDU-Gemeinderatsfraktion Christian Ney vor allem Spenden in Form von Lebensmitteln, die später von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Tafelrunde an Bedürftige verteilt werden.



"Wir freuen uns immer wieder über die Spendenbereitschaft der Eppelborner! Vielen herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer sowie an alle Spenderinnen und Spender für diese tolle Leistung", so die JU-Vorsitzende Michelle Müller.


Unterstützt wurde die JU von dem Vorsitzenden der Eppelborner Tafelrunde Karl-Heinz Rau, von Ortsvorsteher Berthold Schmitt, dem Eppelborner CDU-Ortsvorsitzenden Klaus-Peter Schäfer und von mir. Die erfolgreiche Sammlung ergänzte ich durch eine Geldspende in Höhe von 100 Euro. Ich freue, dass auch die neue Generation in der Jungen Union einer jahrzehntelangen Tradition folgt und sich immer wieder für soziale Zwecke engagiert. Das ist eine tolle Sache!


Sonntag, 25. März 2018

Buchvorstellung: "Schritt für Schritt" - Stefan Mörsdorf schildert, wie er sich über den Jakobsweg zurück ins Leben kämpfte


Als saarländischer Umweltminister war Stefan Mörsdorf ein regelrechtes Energiepaket. Immer wieder stieß er Projekte und Initiativen an, packte vor Ort in unseren Dörfern auch selbst mit an. Ein Naturbursche, den, so schien es, nichts so leicht umwerfen kann. Bis ihn mit einer Hirnblutung ein schwerer Schicksalsschlag traf und von heute auf morgen alles anders war.
Das Schicksal jedoch nicht akzeptierend und auf Gott vertrauend trotzte er allen medizinischen Prognosen: störrisch und mit großer Willenskraft erkämpfte sich Stefan Mörsdorf ein neues Leben.


In dieser Woche stellte Stefan Mörsdorf nun in der Benediktinerabtei zu Tholey sein Buch "Schritt für Schritt" vor, in dem er schildert, wie er sich trotz erheblicher körperlicher Einschränkungen aufmachte zu einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg.
Nachdem bereits zum Gottesdienst zuvor der Kapitelsaal der Abtei so gut gefüllt war, dass viele Besucher stehen mussten, stieß auch die eigentliche Buchvorstellung auf sehr große Resonanz. Stühle wurden herbeigeschleppt und reichten trotzdem nicht aus, der Pavillon der Abtei war bis auf den letzten (Steh-)Platz gefüllt.



Prälat Dr. Peter Prassel stellte das Buch "Schritt für Schritt" von Autor
Stefan Mörsdorf (rechts im Bild) vor.

Nach der Begrüßung durch den ehrwürdigen Vater Abt Mauritius führte Prälat Dr. Peter Prassel die Zuhörer auf unnachahmliche Art, einerseits ernsthaft, auf der anderen Seite aber auch mit unglaublichem Wortwitz in das Buch hinein, bevor dann der Autor Stefan Mörsdorf selbst einige Passagen daraus las und Situationen seiner Reise schilderte.
Während sich Stefan in einer Pause zwischen seinen Lesungen etwas erholte, ergriff Norbert Fritsch, der Neunkircher Zoodirektor und Stefans Freund und Etappenbegleiter das Wort und zog auch seinerseits mit seinen ganz persönlichen Eindrücken von Erlebnissen während der gemeinsamen Pilgerwanderung in seinen Bann.

Was da am Donnerstag im Pavillon der Benediktiner-Abtei in Tholey stattfand, war eine der interessantesten und kurzweiligsten Buchvorstellungen, bei denen ich je zu Gast war. Das lag an den Protagonisten des Abends, es lag aber auch und vor allem an dem bewundernswerten Autor Stefan Mörsdorf und seinem unglaublich authentischen und mitnehmenden Buch "Schritt für Schritt", das ich jedem nur empfehlen kann.



Das gebundene Buch umfasst 256 Seiten und ist für 
19,00 Euro im Buchhandel erhältlich. 
Erschienen ist "Schritt für Schritt" am 20. März 2018 
im Verlag Edition Schaumberg. 
Die ISBN-13 lautet 978-3941095502.


Autor Stefan Mörsdorf

Freitag, 23. März 2018

Große Besuchergruppe aus Habach und Eppelborn zu Gast im Landtag des Saarlandes

Erneut ist eine große Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger meiner Einladung zu einer Besichtigung unseres Landtages gefolgt: Rund vierzig Menschen unterschiedlichsten Lebensalters, dieses Mal überwiegend aus Habach und Eppelborn, konnte ich in Saarbrücken begrüßen.

Das obligatorische Gruppenbild - dieses Mal unter dem Portikus des Landtages statt im Plenarsaal.

Dieses Mal war der Ablauf deutlich anders, als gewohnt. Überraschend wurde eine Plenarsitzung ausgerechnet auf den Besuchstag meiner mittlerweile bereits fünften Besuchergruppe gelegt. Dass bedeutete einerseits den bedauerlichen Verzicht darauf, den Landtag auch einmal aus der Perspektive der Abgeordneten, des Redners oder des Präsidium erleben zu können. Andererseits aber erlebten die Besucher dieses Mal live einen Teil einer Debatte mit - unter anderem die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses.

Gespannt verfolgten die Besucher die Debatte.

Im Anschluss nahm ich mir trotzdem - wie immer - natürlich auch die Zeit zur Diskussion und zu einem kleinen Parforce-Ritt durch aktuelle politische Themen. Ich hoffe, dass trotz des geänderten Rahmens auch diese Landtagsbesichtigung für meine Gäste ein interessantes Erlebnis war.
Ganz herzlich danke ich dem Habacher Ortsvorsteher Peter Dörr, dass er die Gruppe auf ihrer Fahrt nach Saarbrücken begleitete. Ich danke aber auch den Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihren Parlamentsbesuch auch gezeigt haben, dass sie sich für unsere Demokratie insgesamt, aber auch für meine Arbeit im saarländischen Landtag interessieren.

Als Abgeordneter habe ich immer wieder die Möglichkeit, Besuchergruppen in den Landtag einzuladen. Das mache ich sehr gerne und so oft ich kann. Es ist mir wichtig, dass möglichst viele Saarländer unser Parlament kennen lernen und sich mit mir über meine Arbeit und aktuelle politische Themen unterhalten können. Und es ist mir mindestens genau so wichtig, bei diesem Austausch auch zu erfahren, was die Menschen in unserem Land bewegt.
Ich freue mich, mit möglichst vielen Menschen aus meinem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen und lade auch Sie deshalb ganz herzlich ein, mich in Saarbrücken besuchen zu kommen.

Wenn Sie, Ihr Verein oder Ihr Freundekreis an einem Besuch im saarländischen Landtag mit Führung in den Plenarsaal interessiert sind, scheuen Sie sich nicht, mit mir oder meinem Büro Kontakt aufzunehmen.
Das geht ganz einfach per E-Mail an a.theobald@landtag-saar.de oder telefonisch unter (0681) 5002-213.