Dienstag, 20. Februar 2018

AKK für stabile Verhältnisse in Berlin - Tobias Hans für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert

Auch auf eine neue CDU-Generalsekretärin 
Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin 
werden wir Neunkircher uns verlassen können.
Zusammen. Weiter. Voran.
Ziemlich auf dem linken Fuß erwischt wurde gestern das politische Berlin - und auch im Saarland sprach man nicht ohne Grund von einem politischen Erdbeben: Unsere saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer wechselt nach knapp sieben Jahren an der Spitze des Saarlandes ins Konrad-Adenauer-Haus nach Berlin. Der bisherige Vorsitzende der CDU-Fraktion im saarländischen Landtag Tobias Hans wurde noch gestern Abend in einer gemeinsamen Sitzung vom CDU-Landesvorstand und den Mitgliedern der CDU-Fraktion einstimmig als Nachfolger von "AKK" für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert.

Nachdem sich nun der erste Pulverdampf wieder gelegt hat, wird schnell deutlich, dass der CDU ein Schachzug gelungen ist, der durchaus geeignet scheint, die politischen Verhältnisse in Deutschland wieder ein Stück weit zu stabilisieren.
Der sensationelle Wahlerfolg mit über 40 Prozent der Stimmen, den unser Team der CDU Saar mit Annegret Kramp-Karrenbauer an der Spitze vor rund einem Jahr erzielen konnte, hat natürlich dazu geführt, dass das ohnehin schon große politische Gewicht von AKK, Peter Altmaier und Nadine Schön in Berlin noch zugenommen hat. Entsprechend deutlich ist auch die saarländische Handschrift auch im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD in Berlin.
Doch was nutzen die besten Verhandlungserfolge gerade für das Saarland, wenn man nicht auch selbst dafür sorgt, dass das geschriebene Wort aktiv in politische Erfolge umgewandelt wird?
Annegret hat sich ein weiteres Mal selbst in die Pflicht genommen und wie schon 2012 noch einmal mit einem Paukenschlag deutlich gemacht, welche Reihenfolge für sie die richtige ist:
"Erst das Land, dann die Partei, dann die Person!"
Sie wechselt vom sicheren Sessel einer Ministerpräsidentin in das Amt einer Generalsekretärin. Ein Amt, in dem zunächst nichts als Arbeit und große Herausforderungen auf sie warten.
Ein Amt, das viele als Schleudersitz ansehen.
Die Schritt nötigt vielen Respekt ab.
Und ganz ehrlich: Ich glaube, dieser Schritt dürfte jetzt auch viele beschämen, die die Möglichkeit gehabt hätten, nach langen, aber konstruktiven Gesprächen Politik in diesem Land zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen und die es sich dann letztlich selbst nicht zugetraut haben und Angst vor ihrer eigenen Courage bekamen.

Annegret ist da anders. "Ich habe meiner Partei sehr viel zu verdanken", sagte sie gegenüber der CDU-Landtagsfraktion. Nun sei es Zeit, etwas zurückzugeben. Im Interview mit den ARD-"Tagesthemen" nannte sie noch einmal die Gründe für ihren mutigen Schritt: "Ich habe die Verantwortung gesehen und auch gespürt, dass wir in einer sehr schwierigen politischen Situation insbesondere mit Blick auf die Zukunft der Volksparteien stecken".
Ihre Hauptaufgabe sehe sie darin, die CDU als starke Partei weiter zu positionieren und diese Stärke zu halten in einer Zeit, in der das für Volksparteien keinesfalls selbstverständlich ist.

Unsere CDU-Landesvorsitzende hinterlässt im Saarland ein gut bestelltes Feld:
Ein Land, dessen Schuldenspirale zum Stillstand gekommen ist und in dem in etwas mehr als einem Jahr ein Jahrzehnt der Investitionen beginnen kann.
Eine lebendige Partei, die zusammensteht und eine stabile Personaldecke hat.
Eine Fraktion, die sehr gut aufgestellt sind und in der viele neue, junge Talente schon jetzt nach einem Jahr gezeigt haben, dass die CDU Saar Zukunft und die Kraft zur stetigen Erneuerung hat.
Und mit Tobias Hans einen Nachfolger, der sich vom politischen Talent zu einem erfahrenen, selbstbewussten Fraktionsvorsitzenden gemausert hat und der - da bin ich mir sicher - das Amt des Ministerpräsidenten mit sehr großem Engagement für unser Land bekleiden wird.


Freitag, 9. Februar 2018

Rathaus verzichtet auf Grubenwasser-Stellungnahme für den Landtag - Kritik von der CDU

Der sogenannte Moses-Gang im
"Garten Reden" wird von Grubenwasser
gespeist. Sollte das untertägige Wasser
irgendwann, wie von der RAG geplant,
drucklos in die Saar fließen, würde der
Moses-Gang trocken fallen.
Anders als andere saarländische Kommunen, die im Einflussgebiet einer möglichen Grubenflutung liegen, hat die Gemeinde Eppelborn keine offizielle Stellungnahme für die Öffentliche Anhörung des saarländischen Landtages zum Thema "Grubenwasser" abgegeben. Das stößt in der Eppelborner CDU auf Kritik.
Obwohl insbesondere der Gemeindebezirk Wiesbach durch die Grubenflutung erneut von Schäden betroffen sein könnte, sei der Gemeinderat im Vorfeld von der Verwaltungsspitze im Rathaus nicht über eine entsprechende Anfrage des Landtages informiert worden und konnte so nicht erneut Stellung beziehen, bemängelt der CDU-Gemeindeverband Eppelborn in einer Pressemitteilung.
Es sei zudem nicht nachvollziehbar, warum nicht wenigstens die Stellungnahme des Gemeinderates vom November des vergangenen Jahres zum "Abschlussbetriebsplan unter Tage" der RAG an den Landtag des Saarlandes weitergeleitet worden sei.
Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens hatte sich der Gemeinderat damals einstimmig gegen die Grubenflutung ausgesprochen.

Der CDU-Gemeindeverband Eppelborn steht einem Anstieg des Grubenwasser nach wie vor kritisch gegenüber. "Viele Menschen machen sich Sorgen, fürchten sich vor erneuten Bergschäden und vor verunreinigtem Trinkwasser. Für die Öffentlichkeit sind noch viele Fragen ungeklärt", so der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Alwin Theobald. Die Kommunikation und Aufklärungsarbeit der RAG müsse erheblich verbessert werden, damit eine sorgfältige Abwägung aller Argumente gewährleistet sei: "Wir dürfen weder das Problem und die Verantwortung an die nächste Generation weiterschieben, noch dürfen die Menschen im Saarland einem Risiko ausgesetzt werden. Das oberste Gebot bei allen Verfahrensschritten muss es sein, dass Gefährdungen von Mensch und Umwelt zwingend ausgeschlossen sein müssen."


Dienstag, 6. Februar 2018

Schloss Buseck als Trauungsort, als Veranstaltungsort und als Sitz des Kulturamtes aufgeben?

Bubach-Calmesweiler. Schloss Buseck und seine Nutzung waren ein Thema in der Januar-Sitzung des Eppelborner Gemeinderates. Die SPD-Fraktion hatte einen Antrag eingebracht, die Gemeinde Eppelborn solle Schloss Buseck als Trauungsort, als Veranstaltungsort und auch als Sitz des Kulturamtes aufgeben. Ähnliches bzgl. Schloss Buseck hatte die Eppelborner Verwaltungschefin übrigens auch schon in der Ratssitzung Mai 2016 im Verlauf der Diskussion um die Übernahme des Hauses Rech/Ortsteil Humes ausgeführt.

Die SPD begründete ihr Vorhaben mit der Einsparung der jährlichen Mietkosten von ca. 23.000 €, die für das Schloss aufgebracht werden müssen. Auch wies sie daraufhin, dass das Schloss nicht behindertengerecht sei und es für die Kulturverwaltung ausreichend Räume im Rathaus gäbe.
Der Gemeinderat entsprach in seiner Entscheidung nicht dem Ansinnen der SPD, den noch bis 2020 bestehenden Mietvertrag einfach zu kündigen. Er beauftragte vielmehr die Verwaltungsleitung, zunächst einmal mit dem Schlossbesitzer Verhandlungen über bessere Mietbedingungen zu führen. Auch solle geklärt werden, ob es wirklich für das Kulturamt ausreichend Räume im Rathaus gebe.
Des Weiteren wurde im Verlauf der Diskussion auch dargelegt, dass die Gemeinde Eppelborn Schloss Buseck nicht so einfach aufgeben dürfe. Schließlich habe sich die Gemeinde Eppelborn einst sehr bemüht, das Schloss für den Bürger zu erhalten, zugänglich und nutzbar zu machen.

Schloss Buseck und die evangelische Dorfkirche im Ortsteil Dirmingen sind die einzigen überregional bekannten historischen Gebäude der Gemeinde Eppelborn. In jeder Image-Broschüre übrigens wirbt die Gemeinde mit dem kleinen Barockschloss in Calmesweiler und bietet es auch als romantischen Trauungsort an. (sl.)

Montag, 5. Februar 2018

Beratungsstelle der Knappschaft bedauerlicherweise geschlossen.

Gemeinsam mit Nadine Schön, der stellvertretenden Vorsitzenden unserer CDU/CSU-Bundestagsfraktion, habe ich mich in den vergangenen Tagen und Wochen intensiv um den Erhalt der Beratungsstelle der Knappschaft in Eppelborn bemüht. Bedauerlicherweise hatten wir trotz guter Argumente keinen Erfolg. Die Beratungsstelle wurde geschlossen.

Anfang Januar wurden die Versicherten informiert, dass die Beratungsstelle geschlossen würde. Ich habe mich unverzüglich an die Hauptgeschäftsstelle der Knappschaft in Bochum gewandt und um ein Gespräch gebeten. Auch unsere CDU-Bundestagsabgeordnete Nadine Schön sich mit der Knappschaft in Verbindung gesetzt, um unsere Initiative zu unterstützen.
Mit Schreiben vom 23. Januar antwortete mir die Knappschaft - allerdings kam der Brief erst am 31., also Mitte vergangener Woche bei mir an.

Aufgrund der Dringlichkeit hatte ich mich zwischenzeitlich bereits per E-Mail auch an die Regionaldirektion der Knappschaft gewandt und mit Armin Beck, deren Leiter der Direktion, einen Gesprächstermin vor Ort in Eppelborn vereinbart.
Das ausführliche und intensive, aber auch durchaus vertrauensvolle Gespräch fand dann just am gleichen Tag statt, an dem ich auch endlich die Antwort aus Bochum erhalten habe.


Ein offenes Gespräch auf Augenhöhe - leider ohne den
erhofften Erfolg. Trotzdem habe ich mit Armin Beck, dem
Leiter der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland
vereinbart, auch im Interesse der Versicherten mit ihm
in Kontakt zu bleiben. Denn trotz der Schließung
der Beratungsstelle in Eppelborn ist die Knappschaft im Saarland
einer der wichtigsten Sozialpartner.

Leider konnte auch im persönlichen Dialog keine Lösung gefunden werden. Wie schon im Brief aus Bochum geschildert, machte auch Armin Beck deutlich, dass an der Schließung bedauerlicherweise kein Weg vorbei führe. Die Kundenwünsche hinsichtlich der Kontaktaufnahme mit den Krankenkassen hätten sich in den letzten Jahren massiv verändert, so Beck. Die Beratung per Internet oder per Telefon stehe klar im Fokus der Versicherten.
Aus diesem Grund würde diese Kanäle gestärkt, der Online-Service und die telefonische Beratung würden deutlich ausgebaut, bis hin zu einer Erreichbarkeit an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr. Dabei würden lange Wartezeiten am Telefon vermieden.


Bildunterschrift hinzufügen
Bei allem Verständnis für die Situation der Krankenkassen machte ich gegenüber Herrn Beck deutlich, dass ich im Interesse der Versicherten, insbesondere der älteren Menschen im Illtal die Sicht der Knappschaft nicht teile.
Wenn überall über den demografischen Wandel gesprochen wird und die Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen steigt, ist es nicht der richtige Weg, Beratungsangebote insbesondere im ländlichen Raum zurückzufahren. Aber die Knappschaft ist mit diesem rigiden Kurs auch nicht alleine: Auch die DAK, die AOK und andere dünnen ihr Filialnetz immer weiter aus.

In vielen Sonntagsreden wird von einer Stärkung des ländlichen Raums gesprochen und davon, dass die Digitalisierung auch die Chance zur Dezentralisierung biete. Die Realität sieht aber meist ganz anders aus. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Bankfilialen, Postämter, Polizeiposten und Geschäfte geschlossen. Sogar die Suche nach Landärzten gestaltet sich immer schwierig. Immer mehr Infrastruktur wandert in die großen Städte ab und wird zentralisiert. Dies führt dann auch zur Abwanderung in vielen ländlichen Gemeinden, während den Städten gleichzeitig die sozialen Probleme über den Kopf wachsen.
Dieses Problem zu erkennen, ist aber leider noch nicht jedem gelungen. Umso mehr werden meine Freunde in der CDU und ich uns anstrengen, um hier gegenzusteuern. Bei der Beratungsstelle der Knappschaft waren wir damit nicht erfolgreich. Beim Einzelhandel und auch bei der medizinischen Versorgung in unserer Gemeinde aber werden wir uns so leicht nicht geschlagen geben.






Donnerstag, 1. Februar 2018

DAS ERBE on tour in Eppelborn

"DAS ERBE" macht Station in Eppelborn. Mit innovativen Technologien wird in dieser sehenswerten virtuellen Landesausstellung die Geschichte von 250 Jahren Bergbau im Saarland lebendig und erlebbar. 

Am 30. Juni 2012 war ich dabei, als mit einem Festakt und einer Mettenschicht der Kohlebergbau im Saarland nach einem Vierteljahrtausend endete. An diesem 30. Juni schrieb ich hier im EppelBlog:


"Die Geschichte des Saarlandes ist untrennbar mit dem Bergbau verbunden.
Sie wäre ohne die Saarkohle anders verlaufen.
Bald werden nur noch Traditionen und Ausstellungen sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Relikte an diesen einst mächtigsten Wirtschaftszweig an der Saar erinnern. 
Bergehalden, Fördertürme, Maschinenhallen - sie werden dauerhafte Zeitzeugen sein."

Nun kommt eine Ausstellung zum Bergbau an der Saar nach Eppelborn - aber ganz anders, als ich es mir vor rund acht Jahren vorgestellt habe:  Mit modernster Technologie wird versucht, den Menschen die saarländische Leitindustrie der Vergangenheit näher zu bringen.
Die virtuelle Landesausstellung zu 250 Jahre Bergbau an der Saar, "DAS ERBE" macht am Donnerstag, dem 22. Februar 2018 auf ihrer Reise durch die saarländischen Städte und Gemeinden Station in Eppelborn (Big Eppel, Europaplatz 4, 66571 Eppelborn).

Der Aktionstag ist gefüllt mit spannenden und abwechslungsreichen Einblicken in die virtuelle Welt und eröffnet dem Besucher einen völlig neuen Blick auf die saarländische Bergbautradition. Mit Hilfe von Tablets, Smartphones und VR-Brillen wird der Besucher vom stillen Beobachter der Ausstellung zum aktiven Erforscher und Entdecker.

Es ist ein Termin, den Sie nicht verpassen sollten und für den ich gerne hier im EppelBlog werbe:



Dienstag, 30. Januar 2018

Zuschuss für den Karnevalsnachwuchs

Eine tolle Kappensitzung des Habacher Karnevalsverein "Dat gibt's nur ämo" e.V. war das an diesem Samstag. Die Stimmung im wieder einmal viel zu kleinen Bürgerhaus war phänomenal!
Herausragend waren wie immer auch die Garde- und Showtänze, die eindrucksvoll die gute und erfolgreiche Jugendarbeit des HKV wiederspiegeln. Nicht ohne Grund springen für die Jugend-, die Junioren- und die Aktivengarde sowie die Tanzmariechen des Vereins immer wieder hervorragende Platzierungen bei den saarländischen Turnieren heraus. Besonders herausragend war der Showtanz der Aktiven, die das (kurze) Leben der französischen Königin Marie-Antoinette neu interpretierten.
Auch die Männer-Garde war der Hammer. Sie brachten das Bürgerhaus zum Beben und die Bühne zum Einsturz! Das muss erst mal einer nachmachen!


Ebenfalls wieder richtig klasse war das Nachwuchs-Büttenredner-Duo Quietschi und Quatschi, die in der kommenden Woche ihr Können auf der Bühne des Neujahrsempfang des Bundes deutscher Karneval-Jugend in Berlin präsentieren.



Eine besondere Freude war es mir deshalb, am Rande der Kappensitzung den beiden HKV-Nachwuchsstars eine finanzielle Förderung zu überreichen und so die Jugendarbeit des Habacher Karnevalsverein zu unterstützen.

Montag, 29. Januar 2018

Ich mache mit beim Melitta Kaffee-des-Jahres-Test 2018

Erneut habe ich die Lizenz zum Testen: Nach einer etwas längeren Test-Pause habe ich mich mal wieder für einen Produkttest von mytest beworben und wurde prompt ausgewählt.
Dieses Mal geht es um den Melitta Kaffee des Jahres 2018, der in der Werbung angekündigt wird mit der vielversprechenden Aussage: "Karamelliger Kaffeegenuss für kleine und große Augenblicke".




Das Päckchen, das dann überraschend ankam, war vergleichsweise unscheinbar. 
Der Inhalt dafür umso erfreulicher:


5 x 100 g Melitta Kaffee des Jahres 2018 versteckten sich in der kleinen Pappkiste.
Die Verpackung sieht sehr ansprechend aus.

Und eines kann ich schon mal verraten: Das Kaffeepulver duftet herrlich aromatisch, wenn man die Packung öffnet.
Nun bin ich ich gespannt, wie der Kaffee schmecken wird.
Ich halte euch auf dem Laufenden!


Samstag, 27. Januar 2018

Kreisjägermeister und Hegeringleiter tagten in Calmesweiler

Heute Morgen war ich als Vertreter der CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag zum zweiten Mal als Gast bei der Jahrestagung der Kreisjägermeister und der Hegeringleiter der Vereinigung der Jäger des Saarlandes. Die Tagung fand erneut im Saal des Gasthaus Bohlen in Calmesweiler statt. 


Die Jagdhornbläser aus dem Illtal eröffnetet die Tagung der Kreisjägermeister
und Hegeringleiter.
Umweltminister Reinhold Jost eröffnete die Veranstaltung und stellte  die neue
Info-Broschüre seines Ministeriums zum Thema Afrikanische Schweinepest vor.

Auch in diesem Jahr war es eine höchst informative Veranstaltung, die zunächst mit einem Grußwort unseres Umweltministers Reinhold Jost und dem ausführlichen und interessanten Bericht des Landesjägermeisters Josef Schneider begann.
Nach dem Thema Arterhaltung und Artenschutz im Vorjahr, standen dieses Mal vor allem die drohende Gefahr durch die Afrikanische #Schweinepest (#ASP) und die möglichen präventiven Maßnahmen im Mittelpunkt des sehr anschaulichen und kompetenten Referates der Tierärztin Dr. Christina Jehle, die eigens für die Veranstaltung in Calmesweiler aus Baden-Württemberg angereist war.
In diesem Zusammenhang wurde dann auch erörtert, was zu tun ist, falls die für das #Schwarzwild und für Hausschweine tödliche Krankheit auch bei uns ausbricht.

Eines scheint klar: Gelingt es nicht, die Schwarzwildpopulation jetzt schon deutlich zu dezimieren, könnte ein Ausbruch des gefährlichen Virus verheerende Folgen auch im Saarland haben.
Veranstaltungen wie die heute Morgen sind deshalb wichtig, um einerseits die Jägerschaft im Saarland noch stärker für die drohende Gefahr zu sensibilisieren und andererseits sowohl frühzeitig präventive Maßnahmen in die Wege zu leiten als auch Strategien für den Ernstfall zu erörtern.


Ein weiteres wichtiges Thema waren die Restriktionen, aber auch auch die Chancen, die die Ausweisung zahlreicher Natura-2000-Gebiete mit sich gebracht hat sowie daraus folgende Handlungsnotwendigkeiten.

#MdLunterwegs
#VJS
#JagdistwichtigfürdenArtenschutz

Mittwoch, 24. Januar 2018

Die nächste Besuchergruppe im Landtag

Als Abgeordneter habe ich die Möglichkeit, Besuchergruppen in den Landtag einzuladen. Das mache ich gerne. Es ist mir wichtig, dass möglichst viele Saarländer unser Parlament kennen lernen und sich mit mir über meine Arbeit und aktuelle politische Themen unterhalten können. Und es ist mir mindestens genau so wichtig, bei diesem Austausch auch zu erfahren, was die Menschen in unserem Land bewegt.

Heute war bereits die dritte Gruppe bei mir im Landtag. Zur Abwechslung war es dieses Mal keine Gruppe aus dem Illtal, sondern aus einer anderen Region im Herzen des Saarlandes: dem wunderschönen Bohnental. Daniela Quinten, die engagierte Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Dorf, hatte zwanzig Interessierte unterschiedlichsten Alters aus Limbach und Dorf um sich geschart und war meiner Einladung nach Saarbrücken gefolgt.


Nach der Besichtigung des Plenarsaales gab es einen kleinen Imbiss im großen Restaurant des Landtages.
Dort gab es dann ausreichend Raum für Diskussionen. Neben meinem persönlichen Tagesablauf standen natürlich viele Themen im Vordergrund, die auch mich derzeit bewegen.
Die Grubenwasser-Problematik und die damit verbundene Frage, was passiert, wenn man die Pumpen abstellt, wurde ebenso angesprochen wie die Frage, ob und wann es denn in Berlin (endlich) zu einer Regierungsbildung kommt.
Kommunalpolitische Fragen (unter anderem zum Friedhofswesen), der Abriss und Neubau der Illtalbrücke der A1 bei Eppelborn, die Finanzen des LSVS, die Frage G8 oder G9 - alles das wurde in lockerer Runde erörtert.
Einer der jüngsten Besucher stellte übrigens erstaunt die, wie ich finde, mehr als berechtigte Frage, warum denn jemand AfD wähle...

Es war ein schöner Nachmittag mit einer wirklich sympathischen Gruppe. Mein Dank gilt Herrn Dr. Riemann, der wieder einmal sehr kompetent in die Arbeit des Parlamentes und die Geschichte unseres Landtagsgebäude einführte.
Und natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass sich mein Abgeordnetenkollege und Freund Raphael Schäfer trotz wichtiger Termine ebenfalls noch Zeit für meine Besuchergruppe nahm.

Ich bin gespannt, wer mich als Nächstes im Landtag besucht.

Freitag, 19. Januar 2018

Ortsräte verweigern Zustimmung zu Erhöhung der Friedhofsgebühren

Der Entwurf einer neuen Friedhofsgebührenordnung beschäftigt derzeit die Ortsräte in der Gemeinde Eppelborn - und entzweit die Gemüter. Während man in Hierscheid dem Verwaltungsvorschlag noch mit Bauchschmerzen folgte, erteilten die Ortsratsmitglieder in Bubach-Calmesweiler und Eppelborn einstimmig eine glatte Absage, in Habach votierte man mit sieben zu einer Stimme gegen die erneue Gebührenerhöhung.
In Dirmingen vertagte sich der Ortsrat und forderte von der Verwaltung zusätzliche Informationen.

Der Ortsrat Bubach-Calmesweiler verwies bei seiner ablehnenden Haltung auf seine schon 2015 in der Diskussion um die damals anstehende Erhöhung der Friedhofsgebühren gegebene Empfehlung, die Gebühren jährlich und in einer moderaten Weise an die Kostenentwicklung anzupassen.
In Habach und Eppelborn wurde moniert, dass die Gemeinde stets nur einseitig an der Steuern- und Gebührenschraube drehe, während man ernsthafte Sparanstrengungen vermisse.

Die neue Gebührenordnung sieht unter anderem vor, das Nutzungsentgelt der Friedhofshalle von 100 Euro auf 106 Euro pro Tag zu erhöhen. Die Kosten für ein Urnenstaudengrab sollen von 1070 Euro auf 1110 Euro steigen – ein Platz in der Urnenwand von 1480 Euro auf 1670 Euro. Ein Rasengrab schlägt nach der neuen Gebührenordnung mit 2470 Euro statt wie bisher mit 1910 Euro zu Buche. Ein Einzelreihengrab soll mit 3710 Euro berechnet werden. Zurzeit betragen die Kosten dafür 2500 Euro.
Die Entscheidung über die Friedhofsgebührenordnung trifft letztendlich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag nächster Woche.